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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.deIIIb.1
EG:
C
EZ:
7/7
K
A
:
91,4
K
P
:
91,9
Einstellungsphase:
a) Die Ersteinstellung eines opioidnaiven Patienten ist mit
niedrigen Dosierungen eines retardierten Opioids der
Stufe III WHO möglich; die Dosis wird bedarfsangepasst
gesteigert, unter fortlaufender Beobachtung der ange-
gebenen Schmerzstärken zu Beginn und im Verlauf der
Therapie.
b) Möglich ist die Ersteinstellung sowie die Behandlung in
Schmerzkrisen mit unretardierten Opioiden Stufe III WHO (z.B. nicht re-
tardiertes Morphin, 5 oder 10 mg oral) im 4-Stunden-Abstand bis zu einer
subjektiv ausreichenden Schmerzkontrolle; eine i.v. Titration ist ebenfalls
möglich unter ärztlicher Verlaufskontrolle. Nach 1-2 Tagen sollte die Um-
stellung dosisäquivalent auf ein Retardopioid erfolgen.
c) Grundsätzlich sind Generika untereinander und gegenüber ihren jewei-
ligen Originalpräparaten in WHO Stufe I-III bezüglich Bioverfügbarkeit
und/oder Galenik und individuellem Ansprechen nicht austauschbar. Die
galenischen Profile der einzelnen Substanzen können bei gleicher Dosis
und identischem Inhaltsstoff stark abweichen; die kontinuierliche aut
idem-Verordnung kann eine individuelle medikamentöse Einstellung mit
galenischem Profil absichern.
IIIb. Differenzialtherapie
Meine Notizen: