175
http://www.DGS-PraxisLeitlinien.deDGS-Praxisfragebogen
DSLDGSIQUISP
16.) TypischeAuslöser sind:
Bewegung imBett Aufstehen Hinlegen Gehen Sitzen
Husten Atmen Niesen Erbrechen Schlucken Essen
Trinken Blähungen Stuhlgang Wasser lassen Berührung derHaut
17.) Wie starkwerden Sie imAlltag durch Ihre
Schmerzattacken
beeinträchtigt bzgl. ...?
Bitte notieren Sie für die nachfolgend genanntenBereiche des alltäglichen Lebens,wie stark Sie
diesbezüglich in der vergangenenWoche durch Ihre
Schmerzattacken
beeinträchtigtwurden
(0= keinerleiBeeinträchtigung; 10= stärkst vorstellbareBeeinträchtigung)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
... häuslicher+ familiärerAktivitäten
... Freizeit+ Erholung
... sozialerUnternehmungen
...Haus-+Berufsarbeit
... Selbständigkeit inAlltagsverrichtungen
... Schlaf
... allgemeiner Lebensqualität
18.) Behandeln Sie Ihre
Schmerzattacken
mit einemMedikament?
nein ja
f
womit:
Wann verspüren Sie nachAnwendung dieser Therapie eine
ersteWirkung
?
<1Min. 1–2Min. 3–5Min. 6–10Min. 11–15Min. 16–30Min. >30Min.
Wann verspüren Sie nachAnwendung dieser Therapie die
maximaleWirkung
?
<1Min. 1–2Min. 3–5Min. 6–10Min. 11–15Min. 16–30Min. >30Min.
Wie stark können Siemit dieser Therapie Ihre
Schmerzattacken
lindern?
gar nicht leicht mäßig stark sehr stark vollständig
19.) Welche der folgendenBeschreibungen trifft auf Ihre aktuelle
Attackentherapie
zu?
• die Zeit bis zurWirkung ist zu lange
nein ja
• dieWirkung ist nicht stark genug
nein ja
• dieHandhabung ist zu kompliziert
nein ja
• die Verträglichkeit ist schlecht
nein ja
20.) Wie zufrieden sind Sie insgesamtmitder aktuellen Therapie Ihrer
Schmerzattacken
?
sehr zufrieden zufrieden weiß nicht unzufrieden sehr unzufrieden
Stabile
Dauerschmerztherapie
mitWHO-3Opioid?
ja,mit:
Buprenorphin
Fentanyl
Hydromorphon
Levomethadon
Morphin
Oxycodon
Tapentadol
nein
Tagesdosis
≥
60mgMÄQ?
ja
nein
z.B.: po: 60mgMorphin/Tag, 30mgOxycodon/Tag,
8mgHydromorphon/Tag
td: 25 µg Fentanyl/Stunde, 35 µgBuprenorphin/Stunde
OptimierungderDauerschmerztherapie!
DBS?
ja
nein
„end-of-dose“ failure
Ursache?
Tumor-bedingt
Tumor-assoziiert
Therapie-bedingt
Begleiterkrankung
Pathophysiologie?
Knochen
Muskeln/Weichteile
innereOrgane
Nerven
unklar
nicht vorhersagbar
vorhersagbar
nein
ja
ROF
Übelkeit?
Erbrechen?
Dysphagie?
Xerostomie?
Mukositis?
Epistaxis?
Nasalbefund?
Abstral
®
Actiq
®
Effentora
®
Instanyl
®
Pec-Fent
®
IRO
Morphin
Hydromorphon
Oxycodon
anderes
Dosis (inmg)
Nur vombehandelndenArzt auszufüllen!
ICD-10
ECOG
ASA
KPPS
T
N
M
Krankenkasse bzw.Kostenträger
Name, Vorname des Versicherten
geb. am
Kassen-Nr.
Versicherten-Nr.
Status
Vertragsarzt-Nr.
VK gültig bis
Datum
Wiedervorstellung/Verlaufskontrolle am:
Handzeichen:
bzgl. Erstdosierung:
bei IRO:
Beginnmit 1/6 bis 1/10 der Tagesdosis
beiROF:
Beginnmit niedrigster verfügbarerWirkstoffstärke
anschl. individuelle Titration aufwirksameDosis erforderlich
VielenDank.Bitte geben Sienunden Fragebogenwieder zurück!
Sollten Sie Fragen haben oderUnklarheiten bestehen, stehen Ihnen Ihr/eÄrztin/Arzt
und derenMitarbeiter/innen gerne zu Verfügung.
©DGS PFB tumorbedingteDurchbruchschmerzen V1.0, 02-2012
DSLDGSIQUISP
1.) Wie geht es Ihnen?
sehr gut gut befriedigend ausreichend mangelhaft ungenügend
2.) Leiden Sie unter
Dauerschmerzen
?
nein ja
f
seitwann:
Dauerschmerzen
sind Schmerzen die in der vergangenenWoche täglich für 12 Stunden oder länger
vorhandenwarenoder vorhanden gewesenwären,wenn Sie keine Schmerzmittel eingenommenhätten!
3.) Erhalten Sie starkwirksameOpioide zurBehandlung Ihrer
Dauerschmerzen
?
nein ja
f
seitwann:
4.) Wie stark sind Ihre
Dauerschmerzen
zur Zeit?
Bittenotieren Sienachfolgenddiedurchschnittliche Intensität Ihrer
Dauerschmerzen
fürdie vergangene
Woche (0= kein Schmerz; 10= stärkst vorstellbarer Schmerz)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Wie stark leiden Sie unter Ihren
Dauerschmerzen
?
gar nicht einwenig mäßig stark sehr stark
5.) Welche Schmerzstärkewäre für Sie bei einer erfolgreichenBehandlung erträglich?
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
6.) Spüren/empfinden Sie imBereich Ihrer
Dauerschmerzen
...?
Bitte notieren Sie, inwelchemAusmaß die nachfolgend genanntenBeschreibungen auf Ihre
Dauerschmerzen
zutreffen
nie
kaum
gering
mittel
stark
sehr stark
... einBrenngefühl
... einKribbel-/Prickelgefühl
...Berührung als schmerzhaft
... blitzartig elektrisierende Schmerzattacken
...Kälte/Wärme als schmerzhaft
... ein Taubheitsgefühl
... leichtenDruck als schmerzhaft
7.) Wie starkwerden Sie imAlltag durch Ihre
Dauerschmerzen
beeinträchtigt bzgl. ...?
Bitte notieren Sie für die nachfolgend genanntenBereiche des alltäglichen Lebens,wie stark Sie
diesbezüglich in der vergangenenWoche durch Ihre
Dauerschmerzen
beeinträchtigtwurden
(0= keinerleiBeeinträchtigung; 10= stärkst vorstellbareBeeinträchtigung)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
... häuslicher+ familiärerAktivitäten
... Freizeit+ Erholung
... sozialerUnternehmungen
...Haus-+Berufsarbeit
... Selbständigkeit inAlltagsverrichtungen
... Schlaf
... allgemeiner Lebensqualität
8.) Leiden Sie unter ...?
Übelkeit Erbrechen Schluckstörungen wiederholtemNasenbluten
Mundtrockenheit Entzündungen von Zunge, Zahnfleisch oderMundschleimhaut
krankhaften Veränderungen vonNase/Nasenschleimhaut
9.) Wie entwickelten sich Ihre
Dauerschmerzen
in der vergangenenWoche?
blieben gleich wurden stärker
10.) Leiden Sie unter plötzlich auftretenden
Schmerzattacken
?
nein ja
11.) Wie stark sind diese üblicherweise zum Zeitpunkt ihrermaximalenAusprägung?
Bittenotieren Sienachfolgenddie Intensität Ihrer
Schmerzattacken
fürdie vergangeneWoche
(0= kein Schmerz; 10= stärkst vorstellbarer Schmerz)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Wie stark leiden Sie unter Ihren
Schmerzattacken
?
gar nicht einwenig mäßig stark sehr stark
12.) Wie häufig treten Ihre
Schmerzattacken
auf?
Bitte notieren Sie nachfolgend die durchschnittlicheHäufigkeit der von Ihnen in der vergangenen
Woche erlebten
Schmerzattacken
<1/Tag 1–2/Tag 3–4/Tag 5–6/Tag 7–10/Tag >10/Tag
13.) Wie viel Zeit vergeht von den erstenAnzeichen bis zu ihrermaximalenAusprägung?
Sekunden 1–2Min. 3–5Min. 6–15Min. 15–30Min. 31–60Min. >1 Std.
Wie lange dauern Ihre
Schmerzattacken
üblicherweise?
<1Min. 1–5Min. 6–15Min. 16–30Min. 31–60Min. 1–3 Std. länger
14.) Wiewürden Sie Ihre
Schmerzattacken
beschreiben?
• der Schmerz ist sowiemeineDauerschmerzen auch, nur stärker
nein ja
• ich kann dasAuftreten von Schmerzattacken verhindern
nein ja
• dieAttacken schießen blitzartig ein und dauern nur Sekunden
nein ja
• die Schmerzattacken kommen typischerweise kurz vor der nächsten
Medikamenteneinnahme
nein ja
• dasAuftreten der Schmerzattacken ist üblicherweise vorhersagbar
nein ja
•meine Schmerzattacken treten bei/nach bestimmten Ereignisse auf
nein ja
15.) Wie entwickelten sich Ihre
Schmerzattacken
in der vergangenenWoche?
blieben gleich wurden stärker wurden häufiger
©DGS PFB tumorbedingteDurchbruchschmerzen V1.0, 02-2012
Folie Vorderseite, oben links
Folie Vorderseite, unten rechts
DSLDGSIQUISP
1.) Wie geht es Ihnen?
sehr gut gut befriedigend ausreichend mangelhaft ungenügend
2.) Leiden Sie unter
Dauerschmerzen
?
nein ja
f
seitwann:
Dauerschmerzen
sind Schmerzen die in der vergangenenWoche täglich für 12 Stunden oder länger
vorhandenwarenoder vorhanden gewesenwären,wenn Sie keine Schmerzmittel eingenommenhätten!
3.) Erhalten Sie starkwirksameOpioide zurBehandlung Ihrer
Dauerschmerzen
?
nein ja
f
seitwann:
4.) Wie stark sind Ihre
Dauerschmerzen
zur Zeit?
Bittenotieren Sienachfolgenddiedurchschnittliche Intensität Ihrer
Dauerschmerzen
fürdie vergangene
Woche (0= kein Schmerz; 10= stärkst vorstellbarer Schmerz)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Wie stark leiden Sie unter Ihren
Dauerschmerzen
?
gar nicht einwenig mäßig stark sehr stark
5.) Welche Schmerzstärkewäre für Sie bei einer erfolgreichenBehandlung erträglich?
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
6.) Spüren/empfinden Sie imBereich Ihrer
Dauerschmerzen
...?
Bitte notieren Sie, inwelchemAusmaß die nachfolgend genanntenBeschreibungen auf Ihre
Dauerschmerzen
zutreffen
nie
kaum
gering
mittel
stark
sehr stark
... einBrenngefühl
... einKribbel-/Prickelgefühl
...Berührung als schmerzhaft
... blitzartig elektrisierende Schmerzattacken
...Kälte/Wärme als schmerzhaft
... ein Taubheitsgefühl
... leichtenDruck als schmerzhaft
7.) Wie starkwerden Sie imAlltag durch Ihre
Dauerschmerzen
beeinträchtigt bzgl. ...?
Bitte notieren Sie für die nachfolgend genanntenBereiche des alltäglichen Lebens,wie stark Sie
diesbezüglich in der vergangenenWoche durch Ihre
Dauerschmerzen
beeinträchtigtwurden
(0= keinerleiBeeinträchtigung; 10= stärkst vorstellbareBeeinträchtigung)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
... häuslicher+ familiärerAktivitäten
... Freizeit+ Erholung
... sozialerUnternehmungen
...Haus-+Berufsarbeit
... Selbständigkeit inAlltagsverrichtungen
... Schlaf
... allgemeiner Lebensqualität
8.) Leiden Sie unter ...?
Übelkeit Erbrechen Schluckstörungen wiederholtemNasenbluten
Mundtrockenheit Entzündungen von Zunge, Zahnfleisch oderMundschleimhaut
krankhaften Veränderungen vonNase/Nasenschleimhaut
9.) Wie entwickelten sich Ihre
Dauerschmerzen
in der vergangenenWoche?
blieben gleich wurden stärker
10.) Leiden Sie unter plötzlich auftretenden
Schmerzattacken
?
nein ja
11.) Wie stark sind diese üblicherweise zum Zeitpunkt ihrermaximalenAusprägung?
Bittenotieren Sienachfolgenddie Intensität Ihrer
Schmerzattacken
fürdie vergangeneWoche
(0= kein Schmerz; 10= stärkst vorstellbarer Schmerz)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Wie stark leiden Sie unter Ihren
Schmerzattacken
?
gar nicht einwenig mäßig stark sehr stark
12.) Wie häufig treten Ihre
Schmerzattacken
auf?
Bitte notieren Sie nachfolgend die durchschnittlicheHäufigkeit der von Ihnen in der vergangenen
Woche erlebten
Schmerzattacken
<1/Tag 1–2/Tag 3–4/Tag 5–6/Tag 7–10/Tag >10/Tag
13.) Wie viel Zeit vergeht von den erstenAnzeichen bis zu ihrermaximalenAusprägung?
Sekunden 1–2Min. 3–5Min. 6–15Min. 15–30Min. 31–60Min. >1 Std.
Wie lange dauern Ihre
Schmerzattacken
üblicherweise?
<1Min. 1–5Min. 6–15Min. 16–30Min. 31–60Min. 1–3 Std. länger
14.) Wiewürden Sie Ihre
Schmerzattacken
beschreiben?
• der Schmerz ist sowiemeineDauerschmerzen auch, nur stärker
nein ja
• ich kann dasAuftreten von Schmerzattacken verhindern
nein ja
• dieAttacken schießen blitzartig ein und dauern nur Sekunden
nein ja
• die Schmerzattacken kommen typischerweise kurz vor der nächsten
Medikamenteneinnahme
nein ja
• dasAuftreten der Schmerzattacken ist üblicherweise vorhersagbar
nein ja
•meine Schmerzattacken treten bei/nach bestimmten Ereignisse auf
nein ja
15.) Wie entwickelten sich Ihre
Schmerzattacken
in der vergangenenWoche?
blieben gleich wurden stärker wurden häufiger
©DGS PFB tumorbedingteDurchbruchschmerzen V1.0, 02-2012
Folie Vorderseite, oben links
Folie Vorderseite, unten rechts
DSL
DGS
IQUISP
16.) TypischeAuslöser sind:
Bewegung imBett
Aufstehen
Hinlegen
Gehen
Sitzen
Husten
Atmen
Niesen
Erbrechen
Schlucken
Essen
Trinken
Blähungen
Stuhlgang
Wasser lassen
Berührung derHaut
17.) Wie starkwerden Sie imAlltag durch Ihre
Schmerzattacken
beeinträchtigt bzgl. ...?
Bitte notieren Sie für die nachfolgend genanntenBereiche des alltäglichen Lebens,wie stark Sie
diesbezüglich in der vergangenenWoche durch Ihre
Schmerzattacken
beeinträchtigtwurden
(0= keinerleiBeeinträchtigung; 10= stärkst vorstellbareBeeinträchtigung)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
... häuslicher+ familiärerAktivitäten
... Freizeit+ Erholung
... sozialerUnternehmungen
...Haus-+Berufsarbeit
... Selbständigkeit inAlltagsverrichtungen
... Schlaf
... allgemeiner Lebensqualität
18.) Behandeln Sie Ihre
Schmerzattacken
mit einemMedikament?
nein
ja
f
womit:
Wann verspüren Sie nachAnwendung dieser Therapie eine
ersteWirkung
?
<1Min.
1–2Min.
3–5Min.
6–10Min.
11–15Min.
16–30Min.
>30Min.
Wann verspüren Sie nachAnwendung dieser Therapie die
maximaleWirkung
?
<1Min.
1–2Min.
3–5Min.
6–10Min.
11–15Min.
16–30Min.
>30Min.
Wie stark können Siemit dieser Therapie Ihre
Schmerzattacken
lindern?
gar nicht
leicht
mäßig
stark
sehr stark
vollständig
19.) Welche der folgendenBeschreibungen trifft auf Ihre aktuelle
Attackentherapie
zu?
• die Zeit bis zurWirkung ist zu lange
nein
ja
• dieWirkung ist nicht stark genug
nein
ja
• dieHandhabung ist zu kompliziert
nein
ja
• die Verträglichkeit ist schlecht
nein
ja
20.) Wie zufrieden sind Sie insgesamtmitder aktuellen Therapie Ihrer
Schmerzattacken
?
sehr zufrieden
zufrieden
weiß nicht
unzufrieden
sehr unzufrieden
Stabile
Dauerschmerztherapie
mitWHO-3Opioid?
ja,mit:
Buprenorphin
Fentanyl
Hydromorphon
Levomethadon
Morphin
Oxycodon
Tapentadol
nein
Tagesdosis
≥
60mgMÄQ?
ja
nein
z.B.: po: 60mgMorphin/Tag, 30mgOxycodon/Tag,
8mgHydromorphon/Tag
td: 25 µg Fentanyl/Stunde, 35 µgBuprenorphin/Stunde
OptimierungderDauerschmerztherapie!
DBS?
ja
nein
„end-of-dose“ failure
Ursache?
Tumor-bedingt
Tumor-assoziiert
Therapie-bedingt
Begleiterkrankung
Pathophysiologie?
Knochen
Muskeln/Weichteile
innereOrgane
Nerven
unklar
nicht vorhersagbar
vorhersagbar
nein
ja
ROF
Übelkeit?
Erbrechen?
Dysphagie?
Xerostomie?
Mukositis?
Epistaxis?
Nasalbefund?
Abstral
®
Actiq
®
Effentora
®
Instanyl
®
Pec-Fent
®
IRO
Morphin
Hydromorphon
Oxycodon
anderes
Dosis (inmg)
Nur vombehandelndenArzt auszufüllen!
ICD-10
ECOG
ASA
KPPS
T
N
M
K
r
ankenka
s
se
bzw.Kos
t
ent
r
äge
r
N
a
me
,
Vorname d
e
s Vers
i
che
r
ten
g
eb.
am
Kassen-Nr.
Versicherten-Nr
.
Status
Vertragsarzt-Nr
.
VK gültig bis
Datum
Wiedervorstellung/Verlaufskontrolle am:
Handzeichen:
bzgl. Erstdosierung:
bei IRO:
Beginnmit 1/6 bis 1/10 der Tagesdosis
beiROF:
Beginnmit niedrigster verfügbarerWirkstoffstärke
anschl. individuelle Titration aufwirksameDosis erforderlich
VielenDank.Bitte geben Sienunden Fragebogenwieder zurück!
Sollten Sie Fragen haben oderUnklarheiten bestehen, stehen Ihnen Ihr/eÄrztin/Arzt
und derenMitarbeiter/innen gerne zu Verfügung.
©DGS PFB tumorbedingteDurchbruchschmerzen V1.0, 02-2012
anNutlinie falten
(Rück-)Seite4:
Dokumentations-
bogenPatient
Seite1 (Deckblatt):
Dokumentations-
bogenArzt
gefalteterFragebogen
(DINA5)
(Innen-)Seite2und3:Dokumentationsbogen
Patient (GrundlagederPrüfungkritischerFragenmit
derbeiligendenSchablone)
VorübergehendeSchmerzexazerbationen,diespontanoder imZusammenhangmiteinembestimmten (vorhersehbarenoder
nicht vorhersehbaren) Auslöser trotz relativ konstanten und angemessen kontrollierten bzw. behandelten Dauerschmerzen
auftreten, gehören – je nach untersuchtem Patientenkollektiv – mit einer Prävalenz von 19–95% zu den häufigeren
schmerztherapeutischenProblemeneinerKrebserkrankung.
Dieser Praxisfragebogen wendet sich an alle Menschen, die Krebspatienten mit Schmerzen behandeln bzw.
betreuen und soll nicht nur dabei helfen Durchbruchschmerzen im praktischen Alltag besser erkennen zu können,
sondern auch Hilfestellung bei differenzialtherapeutischen Überlegungen geben. Naturgemäß ersetzt dieser
Fragebogen weder das Gespräch mit dem Patienten, noch die körperliche Untersuchung. Auch entbindet er behan-
delnde Ärzte nicht von ihrer Verantwortung hinsichtlich einer adäquaten Therapie. Vielmehr soll er die Achtsamkeit
bzgl. Durchbruchschmerzen im praktischen Umgang mit Krebspatienten schärfen, dabei helfen das Ausmaß der
Belastung Betroffener standardisiert zu dokumentieren und Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Behand-
lungsmaßnahmengeben.
Die erfolgreiche Behandlung von Durchbruchschmerzen sollte nicht nur individuelle Besonderheiten und patienten-
bezogeneFaktoren (inkl.Krankheitsstadium,Allgemeinzustand,EinstellungdesPatienten,Dauerschmerztherapie,Häufigkeit
und Form der Durchbruchschmerzen, etc.) berücksichtigen, sondern auch die bestmögliche Therapie der eigentlichen
Schmerzursache, die Vermeidung schmerzauslösender Faktoren, ggf. die Anpassung von Dosis und Applikationszeitpunkt
der Dauerschmerztherapie („Rund-um-die-Uhr-Behandlung“), die Verwendung einer dem Ereignis angemessenen
Bedarfsmedikation (dersog.„Durchbruchmedikation“)sowiedieAnwendungnicht-pharmakologischerVerfahrenbeinhalten.
Bei der Therapie tumorbedingter Durchbruchschmerzen gelten sehr schnell und schnell freisetzende Opioide (sog.
rapid-onset/immediate-release opioids, ROO/IRO) als Bedarfsmedikation der ersten Wahl. Von entscheidender
Bedeutung ist für jeden Einzelfall unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Besonderheiten den richtigen
Ansatz (ROO oder IRO), den besten Applikationsweg (oral-enteral, oral transmukosal intranasal) und die richtige
Dosis zu wählen. Mit Hilfe der beiliegenden Schablone können wichtige Parameter bzgl. rationaler Diagnose-
stellung und therapeutischem Vorgehen für jeden Einzelfall rasch überprüft und dokumentiert werden. Ziel ist
die Identifikation vonFaktoren,diebestimmte therapeutischeMaßnahmen indizierenbzw.kontraindizieren.
Wesentliche Voraussetzungen für die adäquate Anwendung dieser Präparate sind diesbezüglich u.a. (siehe Schablone): a)
dasVorliegeneinerTumorerkrankung,b)derNachweisangemessenbehandelter„stabiler“Dauerschmerzen (i.d.R.definiert
alsdurchschnittlicheSchmerzintensität≤4aufderNRS
11
währenddervergangenenWocheundeinendiesbezüglichallenfalls
„mäßigen“ Leidensdruck; siehe Fragen 1–3), c) ein realistisches individuelles Behandlungsziel (≥2 NRS
11
; Frage 4), d) die
differenzialdiagnostischeAbgrenzungvon„blitzartigeinschießenden“neuropathischenSchmerzen (Fragen5und14),e)eine
stabileDauerschmerztherapiemiteinemstarkwirksamenOpioidderWHOStufe3inausreichenderDosierung(Tagesdosis≥60mg
Morphinäquivalent(MÄQ)übereineWocheoderlänger)sowief)derNachweisstarker(≥5NRS
11
)Durchbruchschmerzen(Frage11)
mit g) hohem Leidensdruck (≥ „stark“; Frage 11), die h) in überschaubarer Häufigkeit (d.h. bis zu 4-mal/Tag;
Frage12)und i) ineinerbehandlungsfähigenDauer (vonmindestens6–15Minuten;Frage12)auftreten.
Anmerkung:
Der Begriff Durchbruchschmerz sollte weder für Schmerzepisoden verwendet werden, die zu Beginn einer Opioid-Therapie
(z.B. im Rahmen der Dosistitration) auftreten, noch für solche, die sich jeweils unmittelbar vor der erneuten Einnahme
der regelmäßigen Opioid-Dauertherapie manifestieren (sog. „end-of-dose failure“), da in beiden Fällen eindeutig keine
„angemessen“bzw. „stabilbehandelten“Dauerschmerzen vorliegen.
ErfülltderTumorpatientdieo.g.Kriterien fürbehandlungsbedürftigeDurchbruchschmerzenundmanifestierensichdiesebei
ihm überwiegend „nicht-vorhersagbar“, so sollte die Therapie mit einem sog. transmukosalen „rapid-onset fentanyl“ (ROF)
begonnenwerden.
Diesgilt insbesondereauch für solchePatienten,derenDauertherapienichtmitFentanyldurchgeführt
wird!
Der DGS-Praxisfragebogen zur
Therapiesicherheit bei tumorbedingten Durchbruchschmerzen
DSL DGS IQUISP
Die Auswahl des letztendlich zum Einsatz zu bringenden Fentanyl-haltigen Fertigarzneimittels wird vor allem durch
die individuellen Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalles definiert (so sollten z.B. bei ausgeprägten patholo-
gischen Veränderungen der Mundschleimhaut bevorzugt nasale Darreichungsformen gewählt, umgekehrt bei wiederholter
Epistaxis und/oder anderen krankhaften Veränderungen der Nasenschleimhaut bevorzugt die sublingual bzw. bukkal zu
verabreichendenROF zumEinsatzgelangen).
Aufgrund fehlender Korrelationen zwischen den für eine adäquate Dauerschmerzbehandlung und den für eine
zufriedenstellende Durchbruchschmerztherapie notwendigen Dosierungen sollte die Initialbehandlung immer
mit der niedrigsten verfügbaren Wirkstoffstärke des jeweiligen Präparates begonnen und anschließend bis zum
Erreichen einer ausreichenden analgetischen Wirkung individuell auftitriert werden. Da zwischen den verschie-
denen verfügbaren ROFs erhebliche pharmakokinetische Unterschiede bestehen, sollte bei ggf. notwendig
werdendenbzw.gewünschtenPräparatewechselnanstelleeinerUmstellungnachdem„Dosis-für-Dosis“Prinzip (d.h.Mikro-
gramm-für-Mikrogramm) unbedingt erneut jeweils mit der niedrigst möglichen verfügbaren Dosis des neuen Präparates
begonnenundanschließendeineerneuteTitration vorgenommenwerden.
Neben einer adäquaten Evaluation der Ausgangssituation beruht eine erfolgreiche Behandlung tumorbedingter
Durchbruchschmerzen auch ganz wesentlich auf der kontinuierlichen Re-Evaluation von Patient und Behandlungs-
indikation. Ziel ist die kontinuierliche Bewertung von Wirksamkeit und Verträglichkeit der gewählten Therapien
und die frühzeitige Erfassung kritischer Veränderungen von Dauer- und Durchbruchschmerzen sowie der
Nutzung/Verwendung ihrer jeweiligen Therapien um rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Optimierung des
Behandlungskonzeptesergreifen zukönnen.
AufbauundHandhabungdesDGS-Praxisfragebogens:
Vor der Abgabe an den Patienten muss der Fragebogen zunächst herausgetrennt, durch Eindrucken der Patienten-
angaben in das entsprechende Feld personalisiert und anschließend entlang der Markierungslinie so gefaltet
werden, dass die blaue Seite mit dem Patientenfeld (wie bei einem Heft) außen liegt. Der Praxisfragebogen besteht
nun aus einem dreiseitigen Patiententeil (Seite 2–4, der von Betroffenen, ggf. unter Hilfe von Angehörigen/Pflege-
kräften/etc. ausgefüllt werden sollte) und einem einseitigen Teil für den behandelnden Arzt (Seite 1/Deckblatt, auf dem
u.a. die Patientenangaben bewertet, Informationen bzgl. Diagnose, Krankheitsstadium, Allgemeinzustand und aktueller
Schmerztherapieergänzt sowieMaßnahmen zurDurchbruchschmerzbehandlungdokumentiertwerden).
Mit Hilfe der beiliegenden Schablone können differenzialdiagnostisch, wie auch differenzialtherapeutisch wichtige Kriterien
auf den beiden Innenseiten des Fragebogens einfach überprüft und bereits im Vorfeld wichtige Entscheidungen zur
Verbesserungder schmerzmedizinischenBehandlungdesPatientengetroffenwerden.
©DGSPFB tumorbedingteDurchbruchschmerzenV1.0,02-2012