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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.deVII.7
EL:
4
EG:
C
K
A
:
98,5
K
P
:
96,5
Die komplexen und interindividuell höchst unterschiedlichen Be-
sonderheiten tumorbedingter Durchbruchschmerzen erfordern
spezielle Maßnahmen zur Gewährleistung einer qualitätsgesi-
cherten Versorgung auf anhaltend hohem Niveau. Hierzu gehö-
ren:
a) (möglichst) patientenbasierte Dokumentationen bzgl.
Schmerzverlauf, Indikation, Intervention und therapeu-
tischem Ansprechen auf verschiedene (medikamentöse
wie nicht-medikamentöse) Behandlungsmaßnahmen
b) standardisierte Parallel-Dokumentationen bzgl. differen-
zialdiagnostischer Überlegungen, Indikationsstellung und
Therapieplanung sowie der entsprechenden Ergebnisse
der interdisziplinären Fallbesprechungen
c) Sicherung der Übermittlung/Weitergabe/Befolgung von
Therapieanweisungen unter besonderer Berücksichtigung
möglicher Schnittstellenprobleme (z.B. bei Übergabege-
sprächen, etc.)
d) ausführliche Aufklärung über Rationale und Konzept des
jeweils zum Einsatz gelangenden Behandlungskonzeptes
e) klare, eindeutige und schriftlich fixierte Anweisungen für
Betroffene, Angehörige und Pflege zum Einsatz spe-
zifischer medikamentöser wie nicht-medikamentöser
Verfahren sowie zu ggf. notwendigen eskalativen Behand-
lungsstrategien.
Literatur
VII. Sonstiges
Meine Notizen: