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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de# 18
EG:
C
EL:
4
K
A
:
89,7
Bei jedem Wechsel zwischen verschiedenen wirkstoffidenti-
schen Fertigarzneimitteln müssen die persönlichen Besonder-
heiten des im konkreten Einzelfall betroffenen Patienten (d.h.
seine individuellen Bedürfnisse, Lebensumstände, häusliche
und familiäre Gegebenheiten, etc.) berücksichtigt und geprüft
werden, welche Auswirkungen durch eine medizinisch nicht-in-
dizierte Substitution drohen. Ergeben sich aus dieser Bewertung
für den konkreten Einzelfall Hinweise auf eine kritische, d.h. den
Behandlungsverlauf bzw. bereits erreichte Behandlungsziele in
Frage stellende therapeutische und/oder arzneimittelsicher-
heitsrelevante Bedenken, so ist die Substitution durch Deklara-
tion medizinischer und/oder pharmazeutischer Bedenken durch
Arzt und/oder Apotheker zu unterbinden.
Meine Notizen: