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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.dein diesem Bereich der Schmerzmedizin tätigen und erfahrenen Experten sowie
die Berücksichtigung der praktischen Relevanz der formulierten Empfehlungen
bzgl. der Bedürfnisse und Anforderungen Betroffener (entsprechend dem Drei-
Säulenmodell von Sackett).
Besonderheit der vorliegenden PraxisLeitlinie ist, dass sie sich mit ihren Emp-
fehlungen zur guten Substitutionspraxis in Schmerz- und Palliativmedizin eines
überaus kontrovers diskutierten Themas annimmt, das sich in den vergangenen
Jahren im Spannungsfeld zwischen medizinischem Fortschritt und ökonomischen
Notwendigkeiten entwickelt hat. Ausgangspunkt der PraxisLeitlinien-Entwick-
lung war die Sammlung der verfügbaren medizinischen Literatur entsprechend
der üblichen Datenbankrecherchen, ihre Sichtung und (soweit möglich) Wertung
(entsprechend Harbour R, Miller J, for the Scottish Intercollegial Guidelines Net-
work (SIGN) Grading Review Group. A new system for grading recommendations
in evidence based guidelines. BMJ 2001; 323(11): 334-336) sowie die Formu-
lierung praxisrelevanter Empfehlungen und Aussagen zum Umgang mit einem
ökonomisch-bedingten Wechsel bzw. Austausch einer medikamentösen Behand-
lung.
Nach Abschluss dieser Entwicklungsphase am 31. März 2014 wurden die re-
sultierenden Aussagen/Empfehlungen anschließend über das offene DGS-Pra-
xisLeitlinien-Portal der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) der
Öffentlichkeit bis Ende Juni 2014 zur Diskussion gestellt und alle interessierten
Kreise gebeten die Aussagen/Empfehlungen zu kommentieren bzw. auf Fehler
und/oder Empfehlungslücken hinzuweisen. Die eingegangenen Kommentare
wurden bis zum 30. September 2014 bearbeitet und die abschließende Aussa-
gen/Empfehlungen dieser PraxisLeitlinie dann den Mitgliedern der Deutschen
Gesellschaft für Schmerzmedizin bzw. den Mitgliedern der Deutschen Schmerzli-
ga (Patientenversion) vom 01. Oktober bis zum 30. November 2014 zur abschlie-
ßenden Konsentierung über das online-Portal vorgelegt. Anfang März 2015 wur-
den dann erste Ergebnisse dieser PraxisLeitlinie auf dem Deutschen Schmerztag
in Frankfurt vorgestellt und die Leitlinie selbst Ende März 2015 durch den Vor-
stand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin in der vorliegenden Form
verabschiedet.
Diese DGS-PraxisLeitlinie „Gute Substitutionspraxis in Schmerz- und Palliativme-
dizin“ umfasst 37 Empfehlungen, die zu verschiedenen Bereichen/Aspekten des
nicht medizinisch sondern ökonomisch indizierten Wechsels eines Arzneimittels
Stellung nehmen.