Schmerzmedizin 6 / 2017

Im Auftrag der Schmerzfreiheit Die wichtigsten Ziele der DGS: — Förderung der Schmerzmedizin in Forschung und Lehre — Entwicklung von Standards für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in Schmerzmedizin — Entwicklung von Qualitätsstandards in der Schmerzmedizin — Weiterbildung auf allen Gebieten der Schmerzdiagnostik und -therapie — Qualitative und quantitative Verbes- serung der schmerzmedizinischen Patientenversorgung — Förderung der palliativmedizini- schen Versorgung — Aufbau eines nationalen und inter- nationalen Netzwerkes Schmerz­ medizin — Versorgungsforschung im Bereich der Schmerzmedizin — Gründung regionaler Schmerz­ zentren und Schmerzkonferenzen — Wissenschaftliche und fachliche Beratung und Unterstützung von Ärzten, Psychologen und allen Berufsgruppen in der Patienten­ versorgung — Wissenschaftliche und fachliche Beratung von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Kostenträgern, Politik und Öffentlichkeit — Flächendeckende schmerzmedizini- sche Versorgung durch Etablierung eines Facharztes für Schmerzmedizin Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. Geschäftsstelle: Heike Ahrendt Lennéstraße 9, 10785 Berlin Telefon: 030 8562188 - 0 Fax: 030 22185342 E-Mail: heike.ahrendt@ dgschmerzmedizin.de Vorstand: Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe (Präsident) Dr. med. Oliver Emrich (Vizepräsident) Dr. med. Johannes Horlemann (Vizepräsident) Klaus H. Längler (Vizepräsident) Dr. Silvia Maurer (Vizepräsidentin) PD Dr. med. Michael A. Überall (Vizepräsident) www.dgschmerzmedizin.de Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. www.dgschmerzmedizin.de Neue Wege Lassen Sie uns mit Mut die Gegenwart gestalten! Ein weiser Spruch besagt: „Die Zukunft gehört denen, die den Mut haben, die Gegenwart zu gestalten.“ Und diesbezüglich befindet sich die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin mit ihrer Agenda 2020plus auf einem guten Weg! W äre die DGS ein Gebäude, wür- de man als Außenstehender aktuell nur ansatzweise dessen Umrisse erahnen können, denn große Teile davon befinden sich versteckt hin- ter Gerüsten und unter Planen. Umbau- arbeiten an allen Ecken und Enden, um die DGS als Mitgliedergesellschaft opti- mal auf ihre Aufgaben zur Verbesserung der schmerzmedizinischen Versorgung vorzubereiten und die Beziehung zur Deutschen Schmerzliga (DSL) e. V. sowie zum Berufsverband der Ärzte und Psy- chologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD) e. V. auszubauen. Erste Punkte der in Ausgabe 4/2017 der SCHMERZMEDIZIN vorgestellten Agenda 2020plus des DGS-Vorstandes sind bereits umgesetzt. Viele weitere sind in Arbeit, um die Transformation der DGS bis zur nächsten Mitgliederver- sammlung im März 2018 soweit wie möglich abschließen und im Rahmen dieser Sitzung vorstellen zu können. Da- bei ist es dem DGS-Vorstand wichtig, mit der Agenda 2020plus eine Struktur innerhalb der Gesellschaft zu etablieren, die es allen in der DGS vertretenen Gruppierungen unabhängig von ihrer jeweiligen beruflichen Stellung und Funktion (Fachärzte mit und ohne Zu- satzbezeichnung spezielle Schmerzthe- rapie und/oder Palliativmedizin, alge- siologischen Fachassistenten und Pain Care Assistants, Physio-, Psycho- und sonstigen schmerz-/palliativmedizi- nisch engagierten Therapeuten etc.) er- möglicht, nicht nur noch stärker an der Entwicklung der Gesellschaft teilzuha- ben, sondern auch Perspektiven eröffnet, diese aktiv – etwa über den DGS-Beirat – mitzugestalten. Neue Strukturen zur Stärkung Innerhalb des Reformpakets der Agenda 2020plus spielen vier Gruppen eine ent- scheidende Rolle, um die Positionierung der DGS als Versorgergesellschaft noch weiter zu stärken. Dies sind neben den bereits seit Jahren etablierten regionalen DGS-Schmerzzentren, den Leuchttür- men der schmerzmedizinischen Versor- gung in Deutschland, vor allem der DGS-Ethikbeirat, der sich zu seiner kon- stituierenden Sitzung im Rahmen des DGS-Innovationsforums erstmalig im November 2017 in Potsdam trifft, die B B B K P ( med. Silvia Maurer (Vizepräsidentin) ( „Wir sollten uns beim Schließen von Allian- zen nicht dauerhaft durch die Erfahrungen und Probleme der Ver- gangenheit behindern lassen, diese jedoch auch nicht gänzlich vergessen, denn letztlich lernen wir nur durch diese Erfahrungen die Herausfor- derungen der Zukunft kooperativ zu meistern.“ PD Dr. med. Michael A. Überall Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. DGS Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. 42 Schmerzmedizin 2017; 33 (6)

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