Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
Nationales Versorgungsforum Schmerz

Schmerzzentren

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Regionales Schmerzzentrum DGS - Kiel
Heikendorfer Weg 9-27
24149  Kiel

   
Herr Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hartmut Göbel
Facharzt für Neurologie, Spezielle Schmerztherapie
Psychotherapie, Diplom-Psychologe (Univ.)
Chefarzt der neurologisch-verhaltensmedzinischen Schmerzklinik Kiel
Telefon: 04 31 - 20 09 96 5
Telefax: 04 31 - 20 09 93 5
Email: hg@schmerzklinik.de
Homepage: www.schmerzklinik.de

Schwerpunkte:
  • Migräne und Kopfschmerzerkrankungen
  • Schmerzen bei Erkrankungen der Muskulatur und des Bewegungsapparates
  • Neurogene Schmerzen bei Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems
  • Schmerzen bei Unfalls

Die neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel bietet für Patientinnen und Patienten mit chronischen neurologischen Schmerzerkrankungen eine integrierte neurologische und verhaltensmedizinische Behandlung an, die spezifisch und ausschließlich für Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen entwickelt worden ist.

Im Vordergrund der zielführenden Maßnahmen steht der Einsatz aktueller, diagnostischer Verfahren nach neuesten, internationalen Standards und die interdisziplinäre Analyse der neurologischen und verhaltensmedizinischen Ursachen chronischer Schmerzen. Diagnostische Fragen, bei denen spezielle Untersuchungsverfahren notwendig sind, werden je nach Erfordernis des Einzelfalles in Zusammenarbeit mit den schmerztherapeutischen Einrichtungen der Universität Kiel gelöst. Dazu gehören z.B. bestimmte radiologische Verfahren, wie Computer- oder Kernspintomogramme.

Zu Beginn jeder Behandlung wird eine ausführliche, ärztliche Untersuchung stehen. Es wird die Vorgeschichte Ihrer Beschwerden aufgenommen, die Häufigkeit und die Art der Vorbehandlungen genau mit Ihnen besprochen, sowie die Auswirkungen Ihrer Schmerzen im Alltag exakt erfasst.

Anschließend erfolgt eine ausführliche, körperliche, allgemeine und spezielle neurologische Untersuchung. Zusätzlich werden Sie gebeten, spezielle Schmerzfragebögen und Schmerzkalender auszufüllen und kontinuierlich zu führen.

Diese Informationen und die Vorbefunde Ihrer bisher behandelnden Ärzte, die Röntgenaufnahmen und die anderen apparativen Untersuchungsdaten sind die Grundlagen für den jeweils individuellen Behandlungsplan.

Ein wesentlicher Bestandteil der Diagnostik ist auch die verhaltensmedizinische Untersuchung. Verhaltensmaßnahmen und Lernfaktoren können dazu beitragen, dass Schmerzen langfristig unterhalten werden und sich einer Therapie widersetzen. Ähnlich wie Ihnen Ihr Zahnarzt lehrt, wie man sich hinsichtlich der Ernährung und des Zähneputzens richtig verhält um Zahnschmerzen zu vermeiden, werden während der verhaltensmedizinischen Behandlung Fertigkeiten vermittelt, die Ihnen helfen sollen, Schmerzen vorzubeugen oder effektiv in den Griff zu bekommen.

Zumeist führen Schmerzen auch dazu, dass das Privatleben und der Beruf nur noch eingeschränkt wahrgenommen werden können. Oft gibt es auch versicherungstechnische und finanzielle Probleme, sowie Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, wie zum Beispiel Rente, Arbeitslosigkeit oder Umschulungswunsch. Auch solche Themenbereiche müssen für eine erfolgreiche Behandlung geklärt werden.

Neben der ärztlichen und der psychologischen Untersuchung und Behandlung wird auch eine physiotherapeutische Analyse erfolgen. Dabei werden die Beweglichkeit und die Körperhaltung erfaßt, sowie Kraft, Leistungsvermögen und Ausdauer bestimmt.

Nachdem alle diese Untersuchungsergebnisse zusammengetragen worden sind, wird in einer interdisziplinären Schmerzkonferenz Ihr individuell persönliches Schmerzproblem ausführlich diskutiert, die Behandlung festgelegt und auch der Behandlungsverlauf immer wieder erneut besprochen.

Sollten weitere Untersuchungsmaßnahmen oder Behandlungsverfahren erforderlich sein, werden gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Kliniken der Universität Kiel zusätzliche Untersuchungen veranlasst.

Realisiert wird ein Behandlungskonzept, das nichtmedikamentöse und medikamentöse Strategien im Sinne eines Ganzheitansatzes verbindet. Dazu gehört u.a. das Erkennen und Vermeiden von Auslöse- und Verstärkermechanismen von Schmerzen, die medikamentöse Schmerzprophylaxe und die Attackentherapie. Die Information und Beratung über Schmerzentstehung, Entspannungsverfahren wie zum Beispiel die progressive Mauskelrelaxation, Biofeedback, Streßbewältigungstraining, Selbstsicherheitstraining, Physiotherapie, physikalische Therapiemethoden, Reizverfahren und andere mehr werden vermittelt.

Erforderliche invasive Behandlungs